Schutzkonzept

Pfarrei St. Joseph veröffentlicht ihr Institutionelles Schutzkonzept (ISK)

Klare Haltung für ein achtsames Miteinander und den Schutz vor (sexualisierter) Gewalt

Die Pfarrei St. Joseph hat ihr Institutionelles Schutzkonzept (ISK) fertiggestellt und offiziell veröffentlicht. Dieses Konzept bündelt alle Maßnahmen und Überlegungen, um (sexualisierte) Gewalt zu verhindern und ein sicheres Umfeld für alle Mitglieder der Gemeinde zu schaffen. Mit der Unterzeichnung durch Generalvikar Msgr. Dr. Wolfgang Hacker tritt das Schutzkonzept nun offiziell in Kraft.

Das ISK verdeutlicht die Haltung der Pfarrei: Ein respektvolles, wertschätzendes und achtsames Miteinander hat oberste Priorität. Es geht nicht nur darum, auf mögliche Gefahren aufmerksam zu machen, sondern aktiv und gezielt Strukturen zu schaffen, die Missbrauch und Gewalt vorbeugen. Dazu wurden konkrete Maßnahmen festgelegt, um die Pfarrei für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu einem sicheren Ort zu machen.

Ein gemeinschaftlicher Prozess

Die Erarbeitung des Schutzkonzeptes war ein gemeinsamer und intensiver Prozess, an dem sich elf Personen aus verschiedenen Bereichen der Pfarrgemeinde beteiligt haben. Dazu gehörten Jugendleiter, Mütter, Vertreter des Pfarrgemeinderates, junge Erwachsene sowie Fachkräfte mit medizinisch-therapeutischer und rechtlicher Expertise. Begleitet wurde die Erstellung von Pfarrer Peter Seidel und Pastoralreferent Stefan Petry. Über ein Jahr lang wurde an dem auf die Pfarrei St. Joseph zugeschnittenen Konzept gearbeitet.

Ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung war eine Fragebogenaktion, die dazu diente, gezielt die Anliegen und Bedürfnisse der Gemeindemitglieder – insbesondere der Kinder und Jugendlichen – zu berücksichtigen. Dabei lag der Fokus besonders auf den vielen Ministrantinnen und Ministranten sowie den Jugendleitern, die Woche für Woche aktiv am Gemeindeleben teilnehmen.

Einsicht und weitere Informationen

Das vollständige Schutzkonzept kann auf der Homepage der Pfarrei St. Joseph unter dem Stichwort „Schutzkonzept“ eingesehen werden. Zudem liegt es im Pfarrbüro sowie im Pastoralbüro bei Stefan Petry zur Einsicht bereit.

Mit diesem Schritt setzt die Pfarrei St. Joseph ein deutliches Zeichen für Prävention, Schutz und eine Kultur der Achtsamkeit, damit die Gemeinde für alle ein sicherer und geschützter Ort bleibt.

Stefan Petry

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